Brasiliens Zentralbank führt strenge neue Vorschriften für Krypto-Dienstleister ein, um den Verbraucherschutz und die Compliance zu verbessern

Die brasilianische Zentralbank hat neue Vorschriften eingeführt, die Krypto-Dienstleister unter die gleichen Regeln wie traditionelle Finanzinstitute stellen. Diese aktualisierten Gesetze verlangen, dass alle Anbieter von virtuellen Vermögenswerten – einschließlich Vermittler, Verwahrer und Broker – nun eine offizielle Genehmigung von der Zentralbank von Brasilien einholen müssen, um legal zu operieren.

Die Vorschriften verlangen von Krypto-Unternehmen, strenge Standards für den Verbraucherschutz, Unternehmensführung, Risikomanagement und interne Kontrollen zu implementieren. Die Unternehmen müssen außerdem robuste Cybersicherheitsysteme einrichten, Compliance-Verfahren entwickeln und Notfallpläne erstellen, um die Nutzer und das Finanzsystem zu schützen.

Die neuen Regeln wirken sich auch darauf aus, wie grenzüberschreitende Krypto-Transaktionen und Zahlungen mit fiat-gestützten Stablecoins verwaltet werden, sodass sie den bestehenden Devisengesetzen Brasiliens unterliegen. Darüber hinaus ist jede Krypto-Zahlung oder Überweisung mit einem nicht genehmigten Gegenüber auf maximal 100.000 US-Dollar pro Transaktion begrenzt.

Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Verbraucher zu schützen, das Risiko von Betrug und Geldwäsche zu verringern und den digitalen Finanzsektor Brasiliens an internationale Best Practices anzupassen. Dieser Schritt signalisiert das Engagement der Regierung, Innovationen zu fördern und gleichzeitig eine strenge Aufsicht in der sich schnell entwickelnden Krypto-Industrie zu gewährleisten.